Rauchen gef?hrdet die Z?hne

Rauchen gefährdet auch die Zahngesundheit!

Wieso gefährlich?
Atherosclerosis
Atherosclerosis
Was macht das Rauchen eigentlich so schädlich? Zum einen gelangt das in den Zigaretten enthaltene Nervengift Nikotin nach dem Einatmen über die Lunge ins Blut und somit auch in die feinen Blutgefässe des Zahnfleischs. Aufgrund der gefässverengenden Eigenschaften des Nikotins wird das Gewebe mit der Zeit nicht mehr ausreichend durchblutet. Es kommt zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff sowie anderen Nährstoffen und als Folge davon zu einer verminderten Widerstandsfähigkeit von Zähnen und Zahnfleisch. Dies erleichtert schädlichen Bakterien das vermehrte Ansiedeln vor allem auch in den Zahnfleischtaschen, wo sie tiefer liegende Entzündungen bis hin zum Kieferknochen auslösen können.
Krebserkrankung
Tumor
Tumor
Mundkrebs ist ein Tumorleiden, mit dem kaum jemand rechnet. Doch jährlich erkranken in Deutschland 7.650 Männer und etwa 3.000 Frauen an einer Krebserkrankung in Mundhöhle, Kiefer oder Rachen. Diese Diagnose treffe die an der Mundhöhle Erkrankten besonders hart, denn eine Erkrankung oder Operation im Gesicht sei für jedermann sofort sichtbar und das könne das Selbstwertgefühl erheblich beeinträchtigen. Krebserkrankungen der Mundhöhle gehören weltweit zu den zehn häufigsten Tumoren. Vor allem Menschen über 60 Jahren sind von Erkrankungen der Mundhöhle betroffen. Doch zunehmend erkranken auch jüngere Menschen. Die regelmässige Pflege der Mundhöhle ist also sehr wichtig.
Parodontitis
Parodontitis
Parodontitis
Wackelige Zähne durch Rauchen? Zahnärzte warnen vor einer wenig bekannten Gefahr: Rauchen schädigt auch Zähne und Zahnfleisch und begünstigt die Entstehung von Mundhöhlenkrebs. Wer über längere Zeit täglich bis zu zehn Zigaretten raucht, hat im Durchschnitt ein dreifach erhöhtes Risiko, an Parodontose (Zahnfleischentzündung) zu erkranken. Das dadurch zerstörte Immunsystem der Mundhöhle führt zu tieferen "Taschen" im Zahnfleisch, einem stärkeren Abbau des Kieferknochens und erheblich schlechteren Heilungschancen. Anders als bei Nichtrauchern bleiben bei Rauchern Frühwarnzeichen auf Parodontose wie Blutungen des Zahnfleischs und Schmerzen aus, so dass die Schäden zudem erst spät erkannt werden. Innerhalb eines Jahres nach Rauchstopp kann sich das Zahnfleisch erholen. Es lohn sich also aufzuhören.
Sehr gute Mundhygiene
Implantat oberflache
Mundhygiene
Ein konsequenter Verzicht auf das Rauchen wäre deshalb wohl die effektivste Methode, das Parodontitis-Risiko nachhaltig zu senken. Wer aber dennoch seine Zigarette nach dem Essen geniessen möchte, sollte seine tägliche Mundhygiene besonders intensiv und sorgfältig betreiben, um den schädlichen Bakterien das Leben so schwer wie möglich zu machen. Neben dem regelmässigen Zähneputzen ist ergänzend die Verwendung einer antibakteriellen Mundspüllösung sinnvoll, die den Bakterien auch an den Stellen "auf den Zahn fühlt", die mit der Zahnbürste nicht erreicht werden. Wie wissenschaftliche Studien zeigen, reicht bereits zweimal tägliches, 30 Sekunden langes Spülen aus, um das bakterielle Wachstum und das Entstehen von Mundgeruch nachweislich deutlich zu reduzieren.
 
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Anatomie der Zähne
Anatomie des Kiefers
Artikel über Mundhygiene