Aesthetic Dentistry - Ästhetische Zahnmedizin
Aus Amerika stammt die Variante
der Zahnheilkunde, die ausschließlich die Schönheit des Gebisses
bzw. ein strahlendes Hollywood-Lächeln zum Ziel hat. Die "esthetic
dentistry" ist darauf spezialisiert, die Frontzähne ohne drastische
Eingriffe zu korrigieren. Früher wurden störende Zahnfronten
abgeschliffen und überkront. Die neue Zahnkunst versucht die eigene
Zahnsubstanz soweit wie möglich zu erhalten und nur das Erscheinungsbild
zu optimieren. Statt
künstlicher Jacketkronen kann man seine eigene Zähne korrigieren
und im neuen Look erstrahlen lassen. Ursprünglich wurden die gebissverschönernden
Techniken für Fotomodelle, Filmstars und anderen entwickelt, die
berufsmässig ein strahlendes Lächeln brauchen ( manchmal auch
trotz gesundheitliche Risiken !) Inzwischen setzen die amerikanischen
Zahnärzte jedoch alles daran, ihre Methoden zu verbessern und damit
einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. FluoridisierungFluoride sind natürliche
Bestandteile der täglichen Nahrung. Sie finden sich auch in vielen
Böden und im Wasser. Fluoride gehören zu den Elementen, die
der Mensch mit seiner Nahrung in kleinen Mengen aufnimmt. Die Bildung
von Knochen und Zähnen ist nur unter Beteiligung des Fluorids möglich. Fluoride kommen zwar
überall in der Natur vor, jedoch ist die durchschnittliche natürliche
Fluoridaufnahme jedoch meist zu gering, so daß sie keinen ausreichenden
Schutz für unsere Zähne bieten. So enthält das Trinkwasser
meist nur geringe Mengen gelöster Fluoride, oft weniger als 0,25
mg/l.Da die natürlich aufgenommenen
Fluoridmengen daher in der Regel für eine Kariesvorbeugung nicht
ausreichen, müssen wir das Angebot an natürlichen Fluoriden
ergänzen. Diese Ergänzung kann auf verschiedene Arten erfolgen.
Neben fluoridhaltiger Zahnpasta, Fluoridtabletten, fluoridhaltigen Mundspüllösungen
und Fluoridgelees bieten sich vor allem Fluoridlacke an. Während
fluoridhaltige Zahnpasta, Fluoridtabletten und fluoridhaltige Mundspüllösungen
überwiegend häuslich angewendet werden, dürfen Fluoridlacke
grundsätzlich nur durch einen Zahnarzt oder unter seiner Aufsicht
angewendet werden. Für die unüberwachte häusliche Selbstbehandlung
sind diese Lacke nicht geeignet.Zwar ist Karies keine Fluoridmangelkrankheit;
dennoch gilt es in der wissenschaftlich-zahmedizinischen Literatur als
unumstritten, daß Fluoride eine zentrale Rolle in der Kariesprophylaxe
spielen. Sie erhöhen die Kariesresistenz des Zahnschmelzes und können
so bei regelmäßiger Anwendung zu einer Verringerung des Kariesbefalls.
Allerdings können Fluoride als alleinige Maßnahme nur zu einer
gewissen Verringerung (etwa 50%) der Kariesausbreitung führen. Erst
in Kombination mit einer gesunden Ernährung und einer optimalen Mundhygiene
kann der maximale Kariesreduktionseffekt erzielt werden.KariesKaries entsteht, wenn mehrere
Faktoren zusammentreffen:
Neben der Anfälligkeit der Zähne - soeben in die Mundhöhle
durchgebrochene Zähne sind zum Beispiel kariesanfälliger als
Zähne mit einem ausgereiften Zahnschmelz, spielen vor allem die Bakterien
des Zahnbelages und die Nahrung eine entscheidende Rolle.
So belegen verschiedene Versuche, daß Karies ohne Anwesenheit von
Bakterien nicht entsteht. Wenn aber die Bakterien Nahrung
in Form niedermolekularer Zucker zur Verfügung haben, produzieren
sie Säuren, welche die Zahnhartsubstanz, den Zahnschmelz, entkalken.
Allerdings muß hierzu die Säure über einen gewissen Zeitraum
einwirken können.
Die Kariesentstehung wird eingeschränkt, wenn nach dem Genuß
zuckerhaltiger Nahrungsmittel die Zähne richtig geputzt werden, weil
so die Nahrung für die Bakterien beseitigt und die Säureproduktion
verhindert wird.KofferdammKofferdamm ist eine elastische
Kunststoffolie mit dem man den zu füllenden Zahn von der Mundhöhle
und Speichel isoliert. Dadurch wird eine vollkommene Randschliessung der
Füllungen garantiert. Das Anlegen ist notwendig, wenn die Füllung
ausgedehnt ist. Untersuchung Bei der ersten Untersuchung
geschieht folgendes:
- Ihre Möglichkeiten
einen Zahnersatz zu erhalten werden untersucht.
- Sie werden über die
verschiedenen Behandlungsmethoden informiert.
- Sie werden darüber
informiert, was eine Behandlung kostet und wie lange sie dauert.
Bei der Untersuchung wird der
Zustand der Zähne, des Zahnfleisches, des Bisses und der Kieferfunktion
untersucht. Die Form und Größe des Kieferknochens wird mit
Hilfe einer Röntgenaufnahme beurteilt. Behandlungsvarianten Aufgrund der Untersuchung
werden mehrere Behandlungsvarianten aufgestellt. Üblicherweise beginnt
der Arzt mit eine optimale Lösung für den gesamten Gebiss. Die
zweite und die dritte Lösung berücksichtigt auch die Sonderwünsche
des Patienten, Finanzielle Mittel, Zeit, usw. Schlussendlich bestimmt
der Patient, selbstverständlich nach Absprache mit dem Arzt, was
für Variante durchgeführt werden darf.
Kosten Wenn die Behandlung bei uns
durchgeführt wird, werden Untersuchung, Planung, Besprechung nicht
verrechnet!Prothesenpflege - TippsBesonders wichtig für
den Erhalt der dritten Zähne ist eine sorgfältige Pflege. Dazu
gibt es drei Grundregeln.
- Die Dritten gehören
in den Mund, nicht ins Glas! Das gilt auch für die Nacht, denn
nur über die Prothesen wird der Unterkiefer richtig abgestützt
und die Kiefergelenke werden nicht "überbelastet ". Eine
"Überbelastung" der Kiefergelenke kann zu bleibenden
Schäden mit z.T. starken Schmerzen führen.
- Zahnersatz nach jeder Mahlzeit
unter fließendem Wasser abspülen.
- Einmal am Tag (morgens
oder abends) Prothese mit einer Zahn- (oder besser Prothesen-)bürste
und Zahnpasta oder einem speziellen Reinigungsmittel säubern.
- Vergessen Sie auch nicht
die Mundschleimhäute zu reinigen. Am besten Sie nehmen eine Mullbinde,
tauchen sie in Kamillentee oder eine Kamillenlösung und wischen
die Mundschleimhäute ab.
StiftaufbauOft kommt es vor, daß
der gesamte sichtbare Teil des Zahnes, die Zahnkrone, zerstört ist
oder sich für eine Restaurierung als zu schwach und nicht tragfähig
erweist. In solchen Fällen kann man die Resten der Zahnkrone entfernen
und eine künstliche Aufbau einsetzen, die in der Wurzel verankert
ist (Stiftaufbau). Je besser der Stift verankert
ist (und desto länger er ist), um so eher kann er die Zahnwurzel
zum Bruch bringen, und umso dünner und kürzer er ist, umso eher
kann er wieder herausfallen. Hier gilt es, einen vernünftigen Mittelweg
zwischen Haltbarkeit und Lebensdauer zu finden.
Neben den Stiften aus Metall gibt es auch Wurzelstifte aus Spezialkunststoffen,
die in den Zahn eingeklebt werden!Überempfindliche Zahnhälse"Au-A", jammert die
nette junge Dame: "Wenn ich Saures, Süßes, Heißes
oder Kaltes esse, dann meinen Zähnen schmerzt es!" - Überempfindliche
Zahnhälse stellen bei Erwachsenen ein zunehmendes Problem dar - immerhin
ist etwa jeder Fünfte davon betroffen. In der Tat können speziell
dafür entwickelte fluoridhaltige Zahnpasten und Spüllösungen
die Schmerzen beseitigen. Die Produkte sind frei erhältlich in der
Apotheke.VersiegelungDie Kauflächen der Backen-
und Mahlzähne sind nicht glatt, sondern besitzen Wülste und
Einkerbungen, die sogenannten Fissuren. In diesen Nischen finden kariesauslösende
Bakterien guten Schutz, da sie oft auch durch Zähneputzen nicht entfernt
werden können, da die Borsten der Zahnbürste zu groß sind,
um an den Boden der Fissuren zu gelangen. Daher ist die Fissurenkaries
die häufigste Kariesform nach dem Durchbruch der Zähne. Durch ein Verschließen
der Fissuren mit einem speziellen Kunststoff kann die Kariesanfälligkeit
der Kauflächen um 70 bis 90% verringert werden.
Die Versiegelung sollte so früh wie möglich begonnen werden.
Wenn sie 4 bis 6 Monate nach dem Durchbruch der Zähne vorgenommen
wird, ist ihr Erfolg am größten.
Die Fissurenversiegelung wird meistens an intakten, noch nicht gefüllten
Zähnen durchgeführt.Nach einer sorgfältigen
Reinigung der Zahnoberfläche wird der Zahn durch eine Trockenlegung
vor dem Speichel geschützt. Anschließend wird die Fissur selbst
und ihre unmittelbare Umgebung mit einer schwachen Säure vorbehandelt.
Hierdurch entsteht eine leicht rauhe Oberfläche, an der das Versiegelungsmaterial
besser haftet. Anschließend wird das Versiegelungsmaterial dünn
aufgetragen. Der Kunststoff zur Versiegelung härtet dann entweder
unter konzentriertem Licht oder selbständig aus. Wichtig ist, dass die Vollständigkeit
der Versiegelung regelmäßig durch den Zahnarzt kontrolliert
wird. Schadhafte Stellen können dann jederzeit ausgebessert werden.Die Versiegelung der Kauflächen
ist eine einfache und schmerzlose Behandlung zum Schutz vor Karies.
 |
Vorbehandlung
Manche Patienten brauchen eine vorbereitende Behandlung, bevor das Implantat,
teilprothese, Brücke, Krone, usw. in den Kiefer eingesetzt werden
kann.
- Alle Entzündungen
der Zähne, des Zahnfleisches oder des Kieferknochens müssen
zuerst behandelt werden.
Es kann z.B. notwendig sein:
-Regelmäßig Zahnreinigungen durchzuführen.
-Eine bessere Mundpflege zu betreiben.
-Eine umfassende Parodontosebehandlung durchzuführen
-Zahnsteine, Plaque, Verfärbungen, usw. gründlich entfernen
-Wurzelbehandlung durchführen, usw.
- Wenn die Höhe und
Tiefe des Kieferknochens nicht ausreicht, um ein Implantat zu halten,
muss ein Knochenaufbau in dem zahnlosen Bereich durchgeführt werden.
Der Knochenaufbau kann zum selben Zeitpunkt wie der Einsatz des Implantats
durchgeführt werden, oder aber als eine getrennte, vorbereitende
Behandlung. Sehen Sie die Beispiele zum Knochenaufbau.
- Wenn zwischen den Zähnen
nicht genügend Platz vorhanden ist, oder die Stellung der Zähnen
dem Biss ungewöhnlich sind, kann es nötig sein, eine vorbereitende
Zahnregulierung vorzunehmen, um Platz für die Implantate zu schaffen
und die Zahnbogen zu harmonisieren. Sehen Sie die Beispiele bei der
Zahnregulierung.
Zahnschmelz, Dentin und PulpaDer Zahnschmelz ist das härteste
Gewebe des menschlichen Körpers und überzieht die Zahnkronen
wie eine Schutzschicht.
Der Schmelz besteht aus mineralischen Kristallstrukturen (Prismen), in
die Kalzium, Phosphat und Fluoride eingelagert sind. Im Bereich des Zahnhalses
läuft die Schmelzschicht dünn aus, während sie an den Schneidekanten
und Höckerspitzen am dicksten ist. Zahnkrone und Zahnwurzel bestehen
größtenteils aus dem Zahnbein (Dentin).Das Dentin ist wesentlich weicher
als der Schmelz und wird von vielen kleinen Kanälchen mit Zellfortsätzen
durchzogen. Über diese Fortsätze werden Reize (heiß, kalt,
süß etc.) an das Zahninnere (Zahnmark oder Pulpa) weitergeleitet,
was dazu führt, daß freiliegendes Dentin sehr empfindlich auf
jeden Reiz reagieren kann. Dentin kann im Gegensatz zum Schmelz zeitlebens
von bestimmten Zellen im Zahninneren nachgebildet werden.
Die Wurzeln der Zähne sind vom Zahnhals bis zur Wurzelspitze mit
einer dünnen knochenharten Schicht - dem Wurzelzement - überzogen.
Am Zement setzen die Fasern an, die den Zahn im Kieferknochen verankern.
Daher wird das Wurzelzement auch dem Zahnhalteapparat zugerechnet.Das Zahnmark (Pulpa, umgangssprachlich
auch 'Zahnnerv' genannt), das den Innenraum des Zahnes ausfüllt,
dient mit seinen Blutgefäßen u.a. der Ernährung des Zahnes.
Außerdem enthält die Pulpa Nervenfasern. Bei entsprechender
Reizung dieser Nerven kann es zu Zahnschmerzen kommen.
 |
Zahnzwischenraumbürste (Interdentalbürste)Eignen sich Interdentalbürsten
besonders für die Reinigung der Zahnzwischenräume. Das ist interessant
für Patienten, die von Natur aus besonders große Zahnzwischenräume
haben oder deren Zahnfleisch sich bereits zurückgezogen hat. Auch
bei Brücken oder Implantaten ist diese Art der Reinigung sinnvoll.
Die Interdentalbürsten sind auch für manuelle Reinigung vorhanden.
Die Produkte sind frei in der Apotheke erhältlich!
 |
Zehn Regeln zur Gesundheitserhaltung der ZähneDie 10 Regeln zeigen, was Sie
heute zur Gesunderhaltung Ihrer Zähne unbedingt beachten sollten.
Sie wurden aufgestellt von Referenten aus Wissenschaft und Praxis anläßlich
des zahnmedizinischen Präventionskongresses des Bundesministeriums
für Gesundheit am 22. April 1998.
- Eine sorgfältige Mundhygiene
mit fluoridhaltiger Zahnpasta (mindestens zweimal pro Tag) ist die Basis
des Erfolgs. Eine korrekte Zahnputztechnik lernt man nicht von selbst,
sie muß vielmehr systematisch eingeübt werden. Eltern sollten
bei ihren Kindern mindestens bis zum Schulalter die Zähne nachputzen.
Aber auch Jugendliche und Erwachsene bedürfen der individuellen
Anleitung. Neben einer geeigneten Zahnbürste, die regelmäßig
ausgetauscht werden muß, empfiehlt sich ab dem Jugendalter die
Verwendung weiterer Hilfsmittel (z. B. Zahnseide und/oder Zahnzwischenraumbürsten),
um schwer zugängliche Nischen zu erreichen. Abends nach dem Zähneputzen
sollten keine zuckerhaltigen Getränke oder Nahrungsmittel mehr
konsumiert werden.
- Neugeborene sollten bis
zum 2. Lebensjahr eine Kombination von Fluorid und Vitamin D in Tablettenform
als kombinierte Karies-Rachitis-Prophylaxe erhalten, sofern sie keine
Fertignahrung bekommen, die fluoridhaltig ist bzw. mit fluoridhaltigem
Mineralwasser zubereitet wurde.
- Vom 3. Lebensjahr an sollte
eine lebenslange regelmäßige Kariesprophylaxe mit Fluoriden
durch konsequente Verwendung von fluoridiertem Jodsalz erfolgen, wenn
keine anderen systemischen Fluoridierungsmaßnahmen (z. B. Tablettenfluoridierung)
durchgeführt werden.
- Kleinkinder
sollen nach dem Durchbruch der ersten Zähne im Rahmen von Früherkennungsuntersuchungen
auch zahnmedizinisch untersucht werden. Die zu empfehlenden Verhaltensweisen
oder Maßnahmen sollten unter Berücksichtigung des individuellen
Erkrankungsrisikos erfolgen.
- Vom Schulalter an ist die
wöchentliche abendliche Anwendung von Fluoridgelee, insbesondere
bei Kindern und Jugendlichen mit erhöhtem Kariesrisiko, zu empfehlen.
(Dies sollte erst nach Rücksprache mit dem Hauszahnarzt erfolgen.)
- Bei Kindern und Jugendlichen
sollten tiefe Fissuren und Grübchen, bevorzugt der bleibenden Backenzähne,
durch Versiegelungen vor Karies geschützt werden (Fissurenversiegelung).
- Eine ausgewogene und vielseitige
Ernährung kommt nicht nur der Allgemeingesundheit, sondern auch
der Mundgesundheit zugute. Fehler in der Ernährung hingegen gefährden
die Zähne. So kann es z. B. bereits im Kleinkindesalter durch Dauernuckeln
zuckerhaltiger Flüssigkeiten aus Saugerflaschen zu schweren Gebißschäden
kommen. Auch im späteren Alter können bestimmte Ernährungsgewohnheiten
wie z. B. häufige, in kurzen Abständen erfolgende Einnahmen
zucker- und/oder säurehaltiger Speisen und Getränke eine starke
Belastung für die Zähne darstellen. Deshalb sollte der häufige,
über einen längeren Zeitraum verteilte Verzehr zuckerhaltiger
Nahrungsmittel vermieden werden. Der unangemessene Einsatz von Nahrungs-
und Genußmitteln kann auch für den Zahnhalteapparat gefährlich
werden. So erhöht z. B. starkes Rauchen das Risiko für parodontalen
Knochenabbau.
- Durch kräftiges Kauen
beim Essen wird der Speichelfluß angeregt, wodurch sich das Risiko
einer Kariesentstehung verringert. Auch das Kauen von (zuckerfreiem)
Kaugummi kann den Speichelfluß fördern, was z. B. dann zu
erwägen ist, wenn nach dem Genuß von Zwischenmahlzeiten keine
Möglichkeit zum Zähneputzen besteht.
- Die Häufigkeit des
Zahnarztbesuches richtet sich nach dem Erkrankungsrisiko. Grundsätzlich
sollte man zweimal im Jahr zur Kontrolle den Zahnarzt aufsuchen. Frühzeitig
erkannte Schäden lassen sich heute unter günstigen Voraussetzungen
rückgängig machen (remineralisieren), in ihrer Ausbreitung
aufhalten oder im Bedarfsfall sehr zahnsubstanzschonend beheben. Auch
parodontale Erkrankungen lassen sich vielfach erfolgreich bekämpfen,
wenn man ihre Ursachen (Anlagerung bakterieller Beläge) in einem
frühen Stadium durch geeignete Maßnahmen beseitigt.
- Kinder und Erwachsene aller
Altersstufen profitieren von Vorbeugung vor Karies und parodontalen
Erkrankungen. Auch bei Erwachsenen können neben Trainingsprogrammen
zur Verbesserung der Mundhygiene risikogerecht vorgenommene Lokalfluoridierungen
und weitere Behandlungen angebracht sein. Dazu zählt z. B. die
gezielte Senkung der Zahl von Keimen, die für die Mundgesundheit
schädlich ist.
Tipp: Darüber hinaus
sollten Patienten mit ihrem Zahnarzt abklären, ob im jeweiligen Fall
zusätzlich risikoorientierte Maßnahmen empfehlenswert sind. |
|